Über eigene Erlebnisse, Erfahrungen oder Empfindungen zu sprechen sollte nicht das große Problem sein. Man greift ja schließlich auf vorhandenes Wissen zurück. Schwieriger wird es, sich in eine Lage hineinversetzen zu müssen, die man selbst noch nicht erlebt hat.
Beispiel Eins: In Tunesien ist das absolute Chaos ausgebrochen, der Präsident wurde gestürzt und Urlauber mussten ausgeflogen werden. Wie fühlst du dich, wenn dein schwer verdienter Urlaub gerade mal vier Tage dauert und dann so etwas passiert? Ich weiß es zum Glück nicht, hatte bis jetzt immer Glück mit der Wahl meines Reiselandes. Chaos ist höchstens an der Rezeption oder am Strand in puncto "welche Sonnenliege gehört mir" ausgebrochen, aber das ist eine andere Geschichte.
Beispiel Zwei: Am weißen Sandstrand liegen, vor dir das türkisblaue karibische Meer und Luxus pur genießen. Das habe ich, im Gegensatz zu Beispiel Eins LEIDER, auch noch nicht erlebt.
Eines haben diese Erfahrungen gemeinsam, ich habe sie selbst noch nicht gemacht, spreche und berichte aber darüber. Über Tunesien, weil es aktuell ist und über die Karibik, weil ich diese Woche zwei glückliche Gewinner unseres Reisespiels dorthin schicken werde.
In unerlebte Situationen hineinversetzen, versuchen zu spüren was ich in einer mir bisher unbekannten Situation fühle. Eine weitere Herausforderung an einen Radiomoderator.
Radio ist kompliziert, es steckt mehr dahinter als man hört, aber es macht Spaß..
Bis morgen.
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