Nach vier Tagen Entspannung pur (naja, so gut es halt ging) war heute wieder "Showtime". Es ist immer besonders spannend meine Hörer aus dem Wochenende "abzuholen", noch dazu wenn es ein verlängertes war. Und eigentlich war das heute ja auch für Viele erst wieder der Start ins Arbeitsjahr nach dem Weihnachtsurlaub.
Das heißt jetzt gibt's wieder Vollgas. Ich schätze mal 95 Prozent meiner Hörer sind wieder im Alltag angelangt, wir sind wieder vollzählig und können wieder ordentlich durchstarten.
Das neue Jahr bringt es so mit sich, dass man sich selbst auch das ein oder andere Vorhaben fasst, was man im Job besser bzw. anders machen möchte. Bei mir passiert das eigentlich täglich. Jeden Tag findest du eine Kleinigkeit an dir, mit der du nicht ganz zufrieden bist und möchtest sie ändern. Besser machen. Irgendwann ergibt sich eine Unmenge an "Kleinigkeiten", die du besser machen möchtest und so wird dein Unterbewusstsein negativ beeinflusst. Zu diesem Schluss hat mir heute eine nette, erfahrene und von mir sehr geschätzte Kollegin verholfen.
Kurz zusammengefasst: Wer stets bestrebt ist alles besser zu machen, immer wieder etwas findet, das ihm nicht passt, der beeinflusst sich unterbewusst auf negative Art und Weise und entwickelt Unzufriedenheit. An dieser Stelle der Ratschlag der genannten Kollegein "Trickse dich und dein Unterbewusstsein selbst aus". Denk einmal nicht über die Dinge nach, die du besser machen willst, sondern darüber worauf du stolz bist, was du schon gut machst. Denn so wird dein Unterbewusstsein positiv beeinflusst und das wiederum bringt dich weiter. Mehr als immer nur zu nörgeln. Einen Versuch ist es wert.
Wer geglaubt hat, moderieren ist einfach nur ins Studio stellen und darauf los reden ohne zu denken, der irrt gewaltig. Es steckt sehr viel Psychologie in und hinter meinem Beruf bzw. meiner Berufung.
Wobei, manchmal ist es auch besser die Gedanken nicht allzusehr kreisen zu lassen. Einfach auf den Bauch hören, Mund auf und Mikro ein..
In diesem Sinne, "positiv denken" und bis morgen.
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