Montag, 28. Februar 2011

Regeln brechen, weg vom Formatradio

Formatradio, ein netter Begriff. Die Musik ist klar vorgegeben, die Inhalte soweit auch, der flexible Handlungsspielraum ist gering. Hängt natürlich auch immer von den Programmmachern ab. Aber so funktioniert Radio heutzutage zum Großteil. Außer in der kommenden Woche..

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt einmal eine Woche lang verrückt zu spielen. Regeln zu brechen, schräg zu sein und außergewöhnliche Dinge zu tun. Im Vorjahr (da gabs die Premiere) habe ich mein Sendestudio kurzerhand in die 1,5 Quadratmeter große Dusche verlegt, in einer Ritterrüstung moderiert usw.
Die Hörer können uns verrückte Vorschläge machen und ich setzte sie gerne in die Tat um. Schon fix: Moderation in einem Taucheranzug und im "Minikleid", das wird was werden. Der Hörer, der sich das gewünscht hat, hat bisher meine Beine noch nicht gesehen. Selber schuld..

Zudem laden wir viele Live-Interviewgäste ein. Prominente, Bands und ganz normale Hörer, die sich so auch einmal beim Radio machen versuchen können. Es steht eine sehr anstrengende Woche vopr mir, aber eine irrsinnig witzige. Du gehst in die Sendung rein mit einem groben Gerüst, der Rest ist (mehr als sonst) improvisiert. Einfach schauen wie es anläuft und überraschen lassen. Wer steht plötzlich in der Studiotür, was haben die Hörer heute für verrückte Ideen und Vorschläge? ich bin schon gespannt.

Radio einmal ganz anders. Ausgefallen, schräg und verrückt. Mikro ein und ab geht die Post.

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